Wir über uns







Wer sind wir?


Zu unserem Rudel gehören vier Zweibeiner, Jan, Christina, Mike und Ferdi, vier Vierbeiner, Hazel, Pearl, Summer und Jazz.

Wir leben in Mengeringhausen, einem kleinen Vorort von Bad Arolsen, der Stadt im Grünen, umgeben von viel Wald, Wiesen und Feldern, die zum Wandern und Spazierengehen einladen.

Kirchturm Mengeringhausen Mengeringhausen ist zwar nicht Pisa, aber wir haben auch einen schiefen Turm, unseren Kirchturm :o)

Bad Arolsen liegt im Landkreis Waldeck - Frankenberg und gehört zu Hessen. In unserer Umgebung gibt es drei wunderschöne Seen (Edersee, Diemelsee, Twistesee), die für Retriever eine ideale Freizeitbeschäftigung bieten, ihrer Leidenschaft, dem Schwimmen, nachzugehen.

Unsere Golden Retriever - Leidenschaft begann 1991, als Aischa mit 8 Wochen bei uns einzog.


Aischa war mein erster Hund und somit begann eine neue Zeitrechnung für mich und mein Leben sollte sich durch sie mächtig verändern...

Da ich eine Tierhaar-Allergie habe, mußte ich erst einmal alle möglichen Menschen in meiner Umgebung davon überzeugen, daß Aischa genau die richtige Medizin für mich ist. Geglaubt haben sie mir nicht, aber nach einigen Tagen waren die Zweifel vergessen, Aischa hatte alle Herzen im Sturm erobert und meine Allergie in die Verbannung geschickt.


Christina und die Golden Girl´s Als Aischa zwei Jahre alt war, wurde der Wunsch nach einem zweiten Golden immer größer und so entschloss ich mich, für Aischa die Zuchtzulassung zu beantragen.

Die erforderlichen Gesundheitsnachweise ( HD - Röntgen, Augenuntersuchung), Prüfungen (Feststellung der Wesensveranlagung) und mehrere Ausstellungen hatte ich schon erfolgreich hinter mich gebracht.


1994 war es dann soweit und unser erster Wurf wurde geboren. Diese Zeit war eine wundervolle Erfahrung und nach 8 Wochen gingen 6 von den 7 Welpen in ihre neuen Familien und eine kleine Maus blieb hier!


Patty zu behalten war die beste Entscheidung, die ich treffen konnten und Aischa und ihre Tochter bildeten ein Dream-Team, wie es nicht besser sein konnte.

Aischa (rechts) und Patty
Patty und Aischa im Dezember 2000

1997 gesellte sich dann noch Hazel zu meinen beiden Süßen hinzu. Sie blieb aus Patty´s erstem Wurf bei uns und wurde von Aischa ausgesucht.

Es war eine Freude, mit diesen drei Mädels zusammenzuleben und kaum ein Tag verging, ohne ein Abenteuer zu erleben. Eine von ihnen hatte immer eine Dummheit im Kopf :o)


Hazel

Leider war die Zeit, die wir zusammen hatten, zu kurz, denn Aischa starb, viel zu früh, mit gerade 9 Jahren an den Folgen einer zu spät erkannten Borelliose-Infektion :-(

Besonders schlimm war es, weil Hazel gerade ihren ersten Wurf erwartete und diese Zeit eigentlich immer eine besonders schöne Zeit sein sollte. Nun war aber ihre Trächtigkeit und die Vorfreude auf Aischa´s Urenkelchen von der Trauer über Aischa´s Verlust geprägt. Dabei sollte alles so schön sein, denn eine kleine Hündin aus diesem Wurf sollte mein Leben mit 4 Golden perfekt machen...

Und auch Patty und Hazel vermissten sie schmerzlich und suchten sie tagelang im Haus und Garten. Es hatte geschneit und Aischa´s Spuren waren noch überall zu sehen. Was war ich froh, als es dann endlich taute...

Fünf Wochen nach dem Abschied von Aischa brachte Hazel 11 Welpen zur Welt (5 Rüden und 6 Hündinnen), von denen leider 3 tot geboren wurden.

Diese 3 bekamen ihren Platz neben ihrer Uroma im Garten, wo nun jedes Jahr eine rote Rose blüht.
So sehr ich mich auf diesen Wurf gefreut hatten, so traurig war es dann auch, wenn ich die Kleinen bei ihren ersten Aktionen beobachtete. Oft saß ich in der Wurfkiste und musste über ihre ersten Schritte lachen und gleichzeitig weinte ich dabei, weil ich mir wünschte, Aischa hätte ihre Urenkel noch sehen können...

Als die Zeit der Abgabe kam, war ich hin und her gerissen, denn ich wußte nicht, ob es richtig war, eine Hündin zu behalten. Aber Patty und Hazel hatten schon lange entschieden, daß die kleine Grace hier bleiben wird und auch Grace muss es gewußt haben, denn sie verhielt sich so, als sei es beschlossene Sache.

Grace half mir über Aischa´s Verlust hinweg und ich bin froh, dass dieser kleine Wirbelwind bei mir geblieben ist.

Grace am See Wir hatten nun knapp drei schöne Jahre zusammen...Grace ist zu einer schönen und selbstbewussten jungen Dame herangewachsen und hat sich 2003 gemeinsam mit Oma Patty und Mama Hazel um ihre kleinen Geschwister gekümmert.

Hazel wurde schwer krank, als die Welpen 4 Wochen alt waren und Patty und Grace zögerten keine Sekunde und übernahmen Hazels Aufgaben mit Liebe und Intensität und gaben ihr Bestes.

Im Oktober dann wurde Patty krank und die Sorgen um sie frassen an uns. Patty, sonst immer eine eher etwas pummelige Dame, wurde immer dünner und schwächer.
Sie litt an einer Lebererentzündung, für die es keine Heilung gab...


Im Januar 2004 folgte Patty ihrer Mutter Aischa über die Regenbogenbrücke, genau 3 Jahre später...

Und auch Patty hat ihren Platz neben Aischa bekommen und auch dort wird nun jedes Jahr eine Rose blühen... Mit Patty habe ich nun meinen Seelenhund verloren und doch geht es weiter.
Hazel hat mittlerweile Pattys Platz im Rudel übernommen und viel von ihren Eigenschaften sehe ich nun in Hazel.
Es hat lange gedauert, bis beide nicht mehr nach Patty im Haus und Garten suchten und sich als Zweierrudel zurechtfanden.

Im Oktober 2004 erwartete Grace dann ihren ersten Wurf und es war klar, dass eine kleine Tochter von ihr hier bleiben wird. Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, denn mit ihrer fröhlichen Art bereichert Pearl nicht nur unser Leben, sondern sie fordert ständig Hazel und Grace zum Spielen auf und ist auch sonst immer bereit für tolle  Abenteuer. 

                
                  Pearl         

Leider stellte sich heraus, dass Pearl keine Welpen haben darf und so entschied ich mich, aus Grace´s zweitem und letzten Wurf 2007 noch einmal eine kleine Hündin zu behalten.

Pearl und Hazel halfen Grace tatkräftig bei der Aufzucht der quirligen H-chen und bald stand fest, dass die kleine Miss Orange entschieden hatte, hier bleiben zu wollen.
Mit Sum
mer zog eine kleine, selbstbewusste und aktive junge Dame in unser Rudel ein und Oma Hazel, Mama Grace und große Schwester Pearl haben alle Pfoten voll zu tun, ihr zu zeigen, was es heißt, ein Rudelhund zu sein.
        
Summer

Leider stellte sich heraus, dass auch Summer keine Welpen bekommen darf und so entschieden wir uns, noch einmal das Abenteuer Welpe einzugehen und so zog dann Ende August 2010 Conquering Hearts here comes Rosie, genannt Jazz, mit 12 Wochen bei uns ein.

Jazz war eine Bereicherung für unser Rudel und Oma Hazel blühte so richtig auf, Grace nahm ihre Mama-Rolle ein und Pearl und Summer brachten Klein-Jazz jeden erdenklichen Unfug bei.

Jazz

Wir genossen jeden Tag mit unseren 5 Mädels, doch die Freude wurde nach nur 8 Wochen vom plötzlichen Tod von Grace überschattet. 3 Wochen nachdem Grace erkrankte, starb sie mit nur 9 3/4 Jahren an Lymphdrüsenkrebs und riss eine riesige Lücke in unser Rudel. 
Nun hatte auch Grace ihren Platz neben ihrer Uroma Aischa und Oma Patty eingenommen...
Hazel verlor durch den Tod ihrer Tochter ihre Leitfigur, denn je älter Hazel wurde, umso mehr orientierte sie sich an Grace.
Diese schwere Aufgabe übernahm nun Pearl und Hazel nahm es dankbar an.
Trotz dieser schweren und traurigen Zeit brachte uns Jazz mit ihrer fröhlichen Art und ihrem sonnigen Gemüt immer wieder zum Lachen und zeigte uns, dass das Leben dennoch weitergeht und forderte unermüdlich zu Spielen auf.
Jazz war wie die Medizin für uns Alle und half uns mit ihrer Anwesenheit über Grace´s Verlust hinweg.

Mittlerweile hat sich Jazz zu einer immer gut gelaunten jungen Dame entwickelt, die mit ihrem liebenswerten Sturkopf alle um den Finger wickelt und nach wie vor alles einsammelt, was andere liegen lassen.
Sie liebt es, die Einkäufe mit auszuräumen und begrüßt Jeden so, als hätte sie ihn schon ewig nicht mehr gesehen.
Nun hoffen wir darauf, dass Jazz einmal Welpen haben darf.

Nun sind es wieder drei Generationen unter einem Dach, denn ein Leben ohne sie ist für mich nicht mehr vorstellbar.

Sie bereichern mein Leben und haben mir gezeigt, wieviel es zu bieten hat, wenn man mit Hunden unter einem Dach lebt und sie zum Freund hat:


Viel Dreck auf dem Boden, wundervolle goldene Haare auf dem Teppich, Pfützen um den Wassernapf, Sabber auf der Hose, eine zu kurze Couch und ein zu kleines Bett, einen Acker statt Rasen, eine eigenwillige Gartengestaltung ohne Blumen, Einzelsocken und durchgekaute Schnürsenkel, umgestülpte Mülleimer, durchgeweichte Post und manchmal nasse Teppiche... :o)

Ich möchte all diese Erfahrungen nicht mehr missen und könnte mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Viele nette Menschen habe ich durch meine Hunde kennengelernt und eine Menge Freunde durch sie gewonnen.

Ohne diese Erfahrungen und Erlebnisse wäre mein Leben bestimmt langweilig!



“Danke, dass ich Euch zum Freund haben darf!”