Lyrics





Auf dieser Seite möchte ich Gedichte, Geschichten und Sprüche zeigen, die mir am Herzen liegen.
In den vielen Jahren, die ich nun mit meinen Hunden zusammenlebe, hat sich eine ganze Menge angesammelt und ich möchte sie dem Besucher nicht vorenthalten.


Wie fotografiere ich meinen Welpen?

Vorbereitung auf einen Welpen

Spiele für Hunde und mit Menschen



Das sollte sich ein Hund merken

Gute Vorsätze meines Hundes: 

Das sind die Vorsätze, die wir in den letzten Wochen getroffen haben: 

Fresse niemals aus dem Katzennapf, besonders nicht, wenn der Stubentiger danebensitzt. 

Frauchens Hausschuhe darf man nicht anknabbern. Sie kommt ja immer wieder nach Hause. 

Die Klümpchen im Katzenklo sind keine Schokolade.

Ich werde mich im Auto nicht mehr Erbrechen,puuh, hat das gestunken! 

Den Matsch, in dem ich gespielt habe, muß ich vor der Tür lassen.
Sollte ich es dochmal schaffen, durch die Tür zu schlüpfen, bloß nicht auf's Sofa springen! 

Niemals freiwillig in die Dusche/Badewanne gehen. Frauchen seift mich dann immer ein. 

Frauchen nicht als Handtuch benutzen. 

Schuhe sind keine Kauknochen! 

In den Kissen auf dem Sofa sind ebenfalls keine Leckerlis. 

Löcher im Garten buddeln ist verboten! 

In Rosenbüsche beißen tut weh ! 

Der Postbote hat immer Leckerlis dabei, also immer kräftig an ihm hochspringen und so tun, als ob ich mich freue 

Die Müllmänner haben zwar schreckliche Overalls an, aber deswegen beißen sie noch lange nicht, und unser Eigentum stellen sie auch immer wieder zurück 

Ich werde nicht "festbeißen und totschütteln" mit Herrchens Unterhosen spielen, wenn er auf der Toilette sitzt. 

Der Mülleimer ist kein Dieb. 

Ich werde nicht plötzlich aufstehen, wenn ich unter dem Couchtisch liege. 

Ich werde meine Spielzeuge nicht hinter den Kühlschrank rollen. 

Ich muss mir das Regenwasser aus dem Pelz schütteln, bevor ich ins Haus gehe. 

Ich werde nicht nach den letzten sauberen Stellen des Teppichs suchen, wenn ich mich übergeben muss. 

Ich werde keine Socken mehr ankauen und sie danach in den Garten tragen und vergraben. 

Ich werde meine Menschen nicht mehr wecken, indem ich meine kalte, nasse Nase unter die Bettdecke schiebe. 

Wenn wir im Auto fahren, werden ich nicht darauf bestehen, dass das Fenster heruntergekurbelt wird, egal ob es regnet oder nicht.

Wir haben keine Klinge l! Und ich werde nicht jedes Mal bellen, wenn ich eine im Fernseher höre. 

Ich werde Frauchens Unterwäsche nicht stehlen und damit durch unsere Straße rennen. 

Ich werde, nachdem ich Reviermarkierungen von Artgenossen entfernt habe, meinen Menschen nicht das Gesicht ablecken.

Das Sofa ist kein Handtuch ! Auch die Hosenbeine meiner Menschen sind keine Handtücher. 

Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank.

Ich werde nicht in die Hand des Polizisten beißen, wenn er durchs Fenster greift, um Frauchens Führerschein und Fahrzeugpapiere zu nehmen. 


Mal sehen ob das länger als einen Tag hält


(Autor unbekannt)



Hunde - Sternzeichen

Widder

21. März - 20. April

Er ist die geborene Führernatur, besitzt grenzenlosen Eifer und unermessliche Energie. Der Widder-Hund will stets an erster Stelle kommen, er verträgt es überhaupt nicht, Zweiter zu sein. Es ist der, der sich immer vordrängt, und je mehr ihm sein Besitzer zumutet, desto lieber ist ihm das. Er liebt es, jedes Hindernis zu bewältigen und nützt mit Leidenschaft offene Türen, um abzuhauen und auf Erkundungstour zu gehen. Sein unermüdlicher Pioniergeist macht manchem zu schaffen. Ein Widder-Hund ist meist kein bequemes Haustier, weil er den totalen Einsatz "seiner" Leute verlangt. Mit Gewalt ist bei ihm überhaupt nichts zu erreichen. Wer sich gegen ihn durchsetzt, hat aber schon gewonnen. Denn das imponiert dem Widder-Hund ungemein. Zudem besitzt er Humor und ist nicht nachtragend.

Sie sollen:

- Geduld haben und ihm schon in frühester Jugend erklären, dass sein Leben eben ein Hundeleben ist
- ihn an der Leine halten, wenn Sie mit ihm am Strand spazieren gehen
- so tun, als ob die Untersuchung durch den Tierarzt Ihr alljährlicher Verwandtenbesuch wäre

Sie sollen nicht:

- die Geduld verlieren
- sich in seine Kämpfe einmischen
- sich in seine Kämpfe einmischen
- versuchen, ihn zu täuschen (außer beim Tierarzt)

 

Stier

21. April – 20. Mai

Ebenso erdgebunden wie sein Zeichen ist auch der Stier-Hund. Er ist so standfest, dass er manchmal als stur bezeichnet wird. Dabei ist es so einfach, mit ihm umzugehen. Er liebt seine festen Gewohnheiten, von denen er nicht abrücken will. Der Stier-Hund hat kein Verständnis für irgendwelche Improvisationen. Er liebt die Regelmäßigkeit. Ein idealer Gefährte für kinderreiche Familien. Denn ihn bringt so leicht nichts aus der Ruhe. Geduldig lässt er alles mit sich geschehen. Nur eines verabscheut er: eine Trennung von seinen Leuten. In fremder Umgebung braucht er lange, um sich einzugewöhnen. Ein Stier-Hund funktioniert wie ein Uhrwerk und ist in Liebesdingen überaus konsequent. Hat er sich einmal für eine(n) Hundedame(herren) entschieden, bleibt er (sie) für immer treu.

Sie sollen:

- die Hamster der Kinder verkaufen
- ihm ein Gefühl der Sicherheit geben
- ihn mit viel erstklassigem halbrohem Fleisch füttern
- raffinierte Pläne entwerfen, um seinen angeborenen Eigensinn zu überwinden

Sie sollen nicht:

- einen Porzellanladen besitzen
- zulassen, dass ihm langweilig wird
- seine Geduld auf eine gar zu harte Probe stellen
- erwarten, dass er ihnen zu Hilfe kommt, wenn Sie eine Maus sehen und auf einen Stuhl klettern

 

Zwillinge

21. Mai – 22. Juni

Das Zwillingzeichen symbolisiert das Zweifache, das in einem Charakter stecken kann. Typisch für einen Hund dieses Zeichens sind seine Rastlosigkeit, Überschwänglichkeit und hohe Intelligenz. Zudem liebt er Betriebsamkeit und ist ungeheuer neugierig. Er versteht es blendend, alle in seinen Bann zu ziehen. Wird ihm aber die nötige Aufmerksamkeit verweigert, wird er sich mit originellen Einfällen in den Mittelpunkt stellen. Wer ihm kein interessantes Leben bietet, hat wenig zu lachen. Er braucht jede Menge Zuwendung und Auslauf. Ein Garten ist für ihn ideal. Sein unwiderstehlicher Charme kommt dem Zwilling-Hund auch in der Liebe zugute. Da ist er hemmungslos. Er konsumiert die Liebe wie andere seiner Genossen Mahlzeiten.

Sie sollen:

- ihm erklären, was Sie wollen (wahrheitsgemäß) und warum (amüsant)
- ihm viel Bewegung verschaffen (Sie müssen sich dabei nicht selbst anstrengen, das Laufen besorgt er allein)
- ihn im Auto mitnehmen (das Fenster nur soweit öffnen, dass er das vorüberflutende Leben wohl beobachten, sich aber nicht kopfüber hineinstürzen kann)
- zur Kenntnis nehmen, dass Sie für Ihr Geld nicht einen, sondern zwei Hunde erworben haben

Sie sollen nicht:

- in einer kleinen Wohnung in einem Hochhaus wohnen
- ihn den ganzen Tag allein lassen, während Sie von acht bis um fünf arbeiten
- ihn nachts wecken, weil Sie glauben, einen Einbrecher zu hören

 

Krebs

22. Juni – 22. Juli

Dieses Zeichen hängt mit dem Meer und den Gezeiten zusammen. Und so gestaltet sich auch das Seelenleben eines Krebs-Hundes: es ist ein ständiges Auf und Ab. Dieser Vierbeiner ist überaus sensibel, aber ein hervorragender Beobachter. Sein Herz hängt oft an Kleinigkeiten - wie einer alten Puppe oder einem ausrangierten Pantoffel. Diese Dinge darf man ihm nicht wegnehmen. Er ist sehr lernbegierig und kann sich exzellent durchsetzen. Wenn er will, dass Sie sich setzen, dann wird er das auch schaffen. Disziplin ist seine Sache nicht unbedingt. Alles was er dennoch macht, tut er seinem Besitzer zuliebe. Denn prinzipiell fühlt er sich zu nichts verpflichtet. In der Liebe hat er ohnehin genug Probleme. Gefühle zum anderen Hundegeschlecht zeigt er erst, wenn er ganz sicher ist, dass diese auch erwidert werden.

Sie sollen:

- ihm erlauben, seinen Lieblingsball, -knochen, -pantoffel zu behalten, auch wenn der noch so unappetitlich aussieht
- mit ihm so oft wie möglich ans Meer fahren. Besser wäre es, wenn Sie einen Bungalow an der Küste kaufen. Noch besser wäre ein Boot. Am allerbesten beides
- zulassen, dass er die Kinder beschützt
- auf seine "inneren Stimmen" hören, v.a. was das Wetter angeht

Sie sollen nicht:

- fortgehen und ihn allein lassen, wenn ein Gewitter aufzieht
- sich durch sein scheinbar robustes Äußeres täuschen lassen
- sich einen Krebs-Hund zulegen, wenn Sie sich scheiden lassen wollen

 

Löwe

23. Juli – 23. August

Ihn kann man schlicht und einfach als König unter den Hunden bezeichnen. Er versteht es bestens, unumwunden zu herrschen, und erwartet, dass man seine Eigenheiten auch respektiert. Ihr Heim - ob Schlafzimmer oder Speisekammer - betrachtet er vom Keller bis unters Dach auch als seines. Damit muss man sich abfinden. Genauso wie mit seinem manchmal lautstarken Verlangen nach Futter oder anderen Dingen. Zudem ist er ein hervorragender Schauspieler. Mit Strafpredigten erreicht man bei ihm gar nichts, er zieht sich königlich zurück. Eines steht aber fest: Besitzer eines Löwe-Hundes können sich über den besten Leibwächter freuen, den es gibt. Ehe er erlaubt, dass "seinen" Menschen jemand angreift, lässt er sich lieber selbst in Stücke reißen.

Sie sollen:

- daran denken, dass er zu Größenwahn neigt
- ihn auf eine Ausstellung schicken, wenn Sie Lust dazu haben - aber bereit sein, die Richter zu bestechen, wenn Sie Zweifel an seinen Chancen haben
- ihn aufrichtig lieben und ihm raffiniert schmeicheln

Sie sollen nicht:

- einen Löwe-Hund kaufen, wenn Sie bereits einen Minderwertigkeits-Komplex haben
- einen Knochen wegräumen, den er versteckt hat
- ihn auslachen

 

Jungfrau

24. August – 23. September

Menschen, die einen Jungfrau-Hund an ihrer Seite haben, sind meist sehr ausgeglichen. Dieser Hund nämlich betet sein Herrchen oder Frauchen an. Er wehrt sich nicht gegen Anweisungen und Befehle - er braucht sie sogar zu seinem Lebensglück. Dennoch hat er eine eigene Meinung. Er liebt nur den Gleichklang so sehr, dass er sich (fast) immer anzupassen weiß. Der harmonische Hund kann jedoch eigenwillige Züge entwickeln, indem er etwa Stühle verrückt, Bücherborde abräumt, Brillen oder andere Gegenstände versteckt. Er schaut dann so lieb und unschuldig drein, dass es unmöglich ist, ihm böse zu sein. Als Familienhund ist er jedoch weniger geeignet, weil der Jungfrau-Geborene nicht gerne den Babysitter spielt und sich auch nicht für lärmende Kinder erwärmen kann. Seine Liebe gilt einzig und allein seinem Herrn und dessen Frau.

Sie sollen:

- ihm regelmäßig bekömmliches Essen in einer sauberen Schüssel anbieten
- ihn alles bis zum letzten Bröckchen wegputzen lassen
- ihn baden, bis Sie genug davon haben
- ein Schafhirte sein

Sie sollen nicht:

- ihn bei Menschen lassen, die er nicht mag - und NIE in Quarantäne
- ihn zwingen, sich zu paaren, wenn er es nicht will
- ihn kritisieren

 

Waage

24. September – 23. Oktober

Er lebt nach dem Motto: Was meinem Besitzer recht ist, ist mir billig. Er weiß schnell, dass etwa Sessel zum Sitzen und Betten zum Schlafen da sind. Wobei er natürlich dasselbe Bett wie Frauchen oder Herrchen bevorzugt. Gleichheit bedeutet ihm alles. Deshalb kann er echt sauer werden, wenn ihm bei einem feierlichen Familienessen nicht auch ein außertourlicher Leckerbissen angeboten wird. Der Waage-Hund braucht offen gezeigte Gefühle und viel Zuneigung seines Menschen. Dann gibt er aber alles an Liebe zurück, was er davon erhalten hat. Zudem wird ihm ein Hang für alles Schöne im Leben nachgesagt. Vor allem schätzt er gutes Futter. Allerdings neigt er zur Dicklichkeit, das verlangt, dass man ihn hin und wieder auf Diät setzen muss.

Sie sollen:

- einen zweiten Hund oder eine Katze als Gefährten kaufen (aber keine Waage!)
- eine ausgeglichene Beziehung zu ihm haben
- nur kleine Partys veranstalten

Sie sollen nicht:

- ihn auf eine Hundeausstellung schicken
- in seiner Gegenwart mit dem Partner streiten
- eindeutige oder rasche Entscheidungen von ihm erwarten
- ungerecht sein

 

Skorpion

24. Oktober – 22. November

Wer ein solches Exemplar besitzt, muss sich im klaren sein, dass es stets nach Vollkommenheit trachtet. Der Skorpion-Hund härtet sich oft selbst ab, indem er auf einen Leckerbissen verzichtet. Er will über sich selbst hinauswachsen, stark und mächtig sein. Seine Macht beweist er meist auch dadurch, dass er das Haus oder die Wohnung voll in Besitz nimmt. So kann es passieren, dass er seinen Menschen vom Lieblingssofa vertreibt, weil er es als seines auserkoren hat. Da kann man nichts machen. Unter Langeweile werden Sie mit einem Skorpion-Hund kaum zu leiden haben. Er wird immer zeigen, wie überlegen, schnell und intelligent er ist. Aber er liebt seine Familie derart intensiv, dass er es manchmal sogar ablehnt, von anderen gestreichelt zu werden. Übrigens: seine Eifersucht ist legendär.

Sie sollen:

- die Intensität seiner Gefühle würdigen
- ihm ein aktives Sexualleben ermöglichen
- sich mit der gelegentlichen Bissigkeit abfinden

Sie sollen nicht:

- sich einbilden, dass er jemals ein freundliches oder böses Wort vergisst
- den falschen Partner für ihn aussuchen
- sich wundern, wenn er plötzlich seinen Lebensstil ändert

 

Schütze

23. November – 21. Dezember

Der Schütze-Hund hat einen ausgeprägten Hang zum Streunen. Sein Drang nach Unabhängigkeit lässt sich nur schwer in den Griff kriegen. Es wird auch davor gewarnt, ihn mit Gewalt einzusperren. Er könnte die Wohnung in ein Trümmerfeld verwandeln. Launenhaft kann er auch sein. Spielt er heute begeistert mit einer Katze, versetzt er ihr morgen den Schock fürs Leben. Der Schütze-Hund braucht sehr viel Zuneigung und Aufmerksamkeit. Ehe er etwas tut, muss man es ihm vorzeigen, dann erst geruht er zu "sitzen" oder zu "apportieren". Er selbst neigt dazu, sich in solche Hunde zu verlieben, die von niemandem beachtet werden oder aber durch eine Eigenart besonders auffallen. Von Natur aus sind Schütze-Hunde mit einer strengen Moral ausgestattet, deshalb geraten sie mit dem anderen Geschlecht leicht in Konflikt.

Sie sollen:

- Freude am Abenteuer haben
- auf einem Bauernhof leben
- stets das Unerwartete erwarten
- ihm vertrauen, auch wenn Sie keine Ahnung haben, was er tun wird und warum er es tun wird

Sie sollen nicht:

- langweilig sein
   - mitten in der Stadt leben
   - ein ruhiges Leben erwarten
   - glauben, dass auch seine Energie, wie die Ihre, mit zunehmendem Alter    abnehmen wird. Das tut sie nämlich keineswegs!

 

Steinbock

22. Dezember – 20. Januar

Er ist der Snob unter den Hunden. Standesbewusstsein geht ihm über alles. Er achtet auf den Klang einer Stimme und auf die Kleidung von Besuchern. Schlampige, erfolglose Menschen kann er nicht riechen. Er tut alles, um seinen sozialen Status zu verbessern. Es ist ihm egal, ob er in Schönheitssalons oder auf den Abrichteplatz geschleppt wird. Wenn er meint, sein Ansehen dadurch zu erhöhen, ist er für alles zu haben. Tatsächlich wird er auch von anderen Hunden immer als "etwas Besseres" angesehen. Alles in allem ist der Steinbock-Hund reserviert, Temperamentsausbrüche sind für ihn viel zu gewöhnlich. Seine übertriebene Vornehmheit versperrt ihm auch meist den Weg zum anderen Geschlecht.

Sie sollen:

- ihn auf eine Ausstellung schicken, vorausgesetzt, Sie sind davon überzeugt, dass er den ersten Preis macht
- begreifen, dass er nichts dafür kann, wenn er ein Snob ist. Er wurde schon so geboren
- ihn glauben lassen, dass er den Laden schmeißt

Sie sollen nicht:

- ihn loben, weil er den zweiten Preis gemacht hat. Es heitert ihn ja doch nicht auf
- ihn zur Eile drängen
- ihm erlauben, den Laden tatsächlich zu schmeißen

 

Wassermann

21. Januar – 18. Februar

Er ist wahrheitsliebend und detailversessen. Ihm kann man nichts vormachen. Primitives Spielzeug verabscheut er deshalb. Man muss ihm schon ein wenig Anspruchsvolleres bieten. Er gilt als überaus geduldig und ist niemals aggressiv. Eine Schwäche aber hat er: Er ist bestechlich. Ein Einbrecher etwa, der ihn reichlich mit Leckerbissen versorgt, kann in aller Ruhe die Wohnung ausräumen. Der Wassermann-Hund ist ruhig, unaufdringlich und von maßvollem Temperament. Am liebsten hat er seine Ruhe, die scheint er zum Meditieren zu brauchen. Der Wassermann-Hund ist geprägt von "Menschlichkeit". Er liebt nicht nur seinen Herrn und die ganze Familie, er ist geradezu vernarrt in jeden, der ein Mensch ist. Er gewöhnt sich rasch an eine andere Umgebung. Seine Leute könnte er rasch vergessen, wenn es ihm anderswo gut geht. Dankbarkeit zählt nämlich nicht zu seinen Stärken.

Sie sollen:

- seinem intuitiven Urteil vertrauen
- seine angeborenen Pazifismus respektieren
- daran denken, dass Sie im Heute leben, er aber im Morgen

Sie sollen nicht:

- ihn mit Ihrer Zärtlichkeit erdrücken
- seine Vorahnungen nicht beachten
- sich Sorgen machen, wenn er gelegentlich in einer anderen Welt zu leben scheint

 

Fische

19. Februar – 20. März

Eigensinn prägt den Charakter des Fische-Geborenen. Wenn Sie in eine Richtung gehen wollen, drängt er in die andere. Das richtet sich aber nicht gegen Frauchen oder Herrchen persönlich. Nein, das ist einfach so. Auch gegenüber Freunden seines Besitzers kann er sich äußerst merkwürdig verhalten. Einmal wird er einen Bekannten wie wild vor Freude begrüßen, um ihn das nächste Mal mit eisiger Verachtung zu strafen. Fast jeder Fische-Hund hat eine enge Beziehung zu seinem Element. Er liebt das Wasser und leidet, wenn nichts Nasses in seiner Nähe ist. Bei Regen kann er nahezu in Ekstase geraten, während andere sich im Haus verkriechen. Ein Fische-Hund ist melancholisch und romantisch veranlagt. Zuneigung geht ihm über alles. Umwerfend ist auch seine Kontaktfähigkeit!

Sie sollen:

- einsehen, dass er ein Träumer ist, und darauf Rücksicht nehmen
- es mit Autosuggestion versuchen, bevor Sie den Tierarzt rufen
- sich beherrschen

Sie sollen nicht:

- erwarten, dass er entschieden seine Meinung vertritt
- ihn allein zurücklassen, damit er das Haus bewacht
- ihn auf eine Ausstellung schicken
- annehmen, dass er bei der örtlichen Hunde-Olympiade eine Gold- (oder auch nur Bronze-) Medaille gewinnt

Das Wörterbuch des Hundes

Leine:
Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen
überall dorthin zu führen, wo du es willst!

Sabbern:
Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht.
Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, den "Sabber"
auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!

Schnüffeln:
Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt.

Fahrräder:
Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren.
Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken
und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen.
Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.

Mülleimer:
Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen.
Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen.
Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreißen,
Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!

Taubheit:
Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie
drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses
Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen.

Hundebett:
Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu
aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!

Donner:
Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert
ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch
unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".

Papierkorb:
Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier.
Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus,
bis deine "Leute" nach Hause kommen.

Sofas:
Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa
auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.

Baden:
Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen.
Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.

Anspringen:
Die Antwort eines jeden gut erzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!". Besonders lohnend, wenn dein
Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist. Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.

Anstupsen:
Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen,
wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.

Rempeln:
 Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt -
besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe oben).

Liebe:
Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung.
Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln.
Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

(Verfasser unbekannt)

Bist Du ein Hundemensch?

Du hast Sweat- bzw. T-Shirts, Schlüsselanhänger, Kaffeetassen, Krawatten und Krawattennadeln, Kühlschrankmagnete, Briefmarken und Figuren mit dem Bild Deiner Hunderasse und mindestens eine Hecke im Garten ist als Hundefigur getrimmt.

Du sparst schon monatelang vor einer Hundeausstellung, um weitere unter 1. genannte Gegenstände zu erwerben.

Dein Hund bekommt teures Premium-Futter und frisches Fleisch, aber Du ernährst Dich von Fastfood und Tiefkühlpizza.

Du hast weit mehr Hundebetten, Leinen und Halsbänder als Hunde.

Du triffst nette Leute beim spazieren gehen ....... und stellst zuerst Deinen Hund vor.

Du gehst sofort mit Deinem Hund in die Universitätsklinik, wenn er eine kleine Schramme hat, aber wenn Du Dir die Zehen brichst, klebst Du sie selbst mit Isolierband zusammen und nimmst einige Aspirin, um den Schmerz zu lindern.

Du hast alle Möbel mit einem einheitlichen Schonbezug versehen, damit Du die Hundehaare leichter entfernen kannst.

Du benutzt das gleiche Hundeshampoo wie Dein Hund.

Du vergisst nie den Geburtstag Deines Hundes (im Gegensatz zum Geburtstag Deines Partners)

Du rechtfertigst den Kauf eines großen Autos damit, dass der Hund bequem Platz hat.

Du arbeitest nachts, damit Du den ganzen Tag mit Deinem Hund verbringen kannst.

Du kennst die Telefonnummer Deines Tierarztes auswendig.

Du hast Hundeleckerli in jeder Hosen- und Jackentasche.

Du wohnst in Second-Hand-Möbeln, aber Dein Hund hat das exklusivste Hundebett.

Du hast einen schlechten Tag gehabt und redest darüber nur mit Deinem Hund.

Du gibst Dich nur noch mit Menschen ab, die auch einen Hund haben.

Du bist jederzeit bereit für Hundesitting, nicht aber für Babysitting.

Das leise Winseln Deines Hundes zwei Zimmer weiter lässt Dich morgens um 3:00 Uhr aus dem Bett springen, aber den Wecker neben Dir hörst Du nicht.

Du weißt mehr über Hundenahrung als über menschliche Nahrung (was man Dir ansieht)

Du hast nur Urlaubsfotos, auf denen Dein Hund zu sehen ist (manchmal auch ein Mensch)

Du hast Halsbänder und Leinen an der Wand hängen, Hundepflegemittel stehen auf dem Fernseher, Hundeknochen und Spielzeug liegt überall herum, vom Wassernapf führen Tropfenspuren in alle Richtungen, der Nasenabdruck Deines Hundes ist auf sämtlichen Möbeln und Du lässt das alles so, selbst wenn Besuch kommt.

Wenn Dein Hund krank ist, bist Du es auch.

Du kaufst Dir nur noch Kleidungsstücke in der Farbe Deines Hundes, damit die Haare nicht so auffallen.

Du kaufst Dir einen Wohnwagen und berücksichtigst, dass auch der Hund ein eigenes Bett darin hat.

Dein Hund schläft auf der Bank und Du darunter.

Du liegst krumm im Bett, damit Deine Hunde Platz haben. Wenn Du nicht mehr liegen kannst, gehst Du auf die Couch... ...und Deine Hunde natürlich auch.

Du bist mit Deinem Hund umgezogen. Damit er aber weiterhin mit seiner besten Hundefreundin spielen kann, ist Dir kein Weg zu weit, um ihn dorthin zu fahren.

Da du Deinen Hund nach Möglichkeit überall hin mitnimmst, gestaltest du Deine Termine und Verabredungen so, dass Dein Hund auf keinen Fall in seinem Schlaf gestört wird, um seinen Spaziergang kommt oder sogar eine Mahlzeit versäumt.

Du suchst Dir eine neue Bleibe, aber nur mit Garten, damit Deine Hunde ein schöneres Zuhause haben. Das dauert länger , da Du nicht soviel Miete zahlen kannst und auch noch alleinerziehend bist. Alle sagen: "Gib die Hunde weg, dann findest Du schneller ´ne Wohnung...." Du landest fast auf der Strasse , aber Du suchst weiter, bis Du etwas gefunden hast. Nun sind die Hunde 15 und 13 Jahre aber noch bei Dir und allein das zählt......

Freunde, die Angst vor Hunden haben, überrascht ihr mit einem freudigen Empfang - und Du verhinderst gerade noch, dass sie rückwärts die Treppe runterfallen. Anschließend überzeugst Du sie, dass sie mit ihrer Reaktion Deinen Hund beleidigt haben.

Du bist eingeschnappt, wenn Gäste die Sympathiebezeugungen Deines Hundes nicht zu schätzen wissen.

Da der Hund ein Nasentier ist, lässt Du den Deinen bereitwillig erschnüffeln, was Du gerade gegessen hast - und da er intelligent ist, erklärst Du ihm, dass das für ihn zu stark gewürzt wäre.

Die größte Sympathie hast Du für Brief- Fax- oder Emailschreiber, wenn sie außer Grüßen an Dich auch Deinen Hund einen Pfotendruck schicken.

Du bist eifersüchtig, wenn Dein Hund - aus welchen Gründen auch immer - anderen mehr Aufmerksamkeit schenkt als Dir.

Du hast Goethe Deine Sympathie aufgekündigt, weil er Hunde nicht mochte (und sogar Bellen ihn störte).

Du gibst zu, dass Du Deinen Hund genauso brauchst wie er Dich.

Du möchtest manchmal zurücklecken.

Du kaufst kein Auto (ein großes natürlich, s.o.) mit Klimaanlage, aber eins mit Standheizung, damit Dein Hund auch im Winter mitkann.

Es zerreißt Dir das Herz, wenn Du Deinen Hund trotzdem mal allein zu Hause lassen musst.

Urlaubszielen (z.B. mit Hundestrand) und Hotels, die Hundeservice anbieten, lässt Du positive Verstärkung erfahren, als begeisterter Kunde oder durch Belobigung.

Wenn Du verreist, ist das Gepäck Deines Hundes prinzipiell umfangreicher als Dein eigenes.

Dein Hund hat einen eigenen Anrufbeantworter - und seiner ist immer voll....

Du hast Babygitter an allen strategischen Plätzen im Haus aufgebaut, aber nirgendwo sind Babies zu sehen.

Du kannst nicht aus dem Beifahrerfenster oder Rückfenster sehen, weil es vollständig mit Nasenabdrücken verschmiert ist.

Dein Hund schläft bei Dir .

Du 32 verschiedene Namen für Deinen Hund hast, von denen die meisten keinen Sinn ergeben, aber Dein Hund versteht sie alle.

Dein Hund frisst allerlei fieses Zeug (Du weißt, was ich meine), aber er darf Dir trotzdem Küsschen geben.

Du magst Leute, die Deinen Hund mögen und verachtest diejenigen, die ihn nicht leiden können.

Du redest über Deinen Hund wie andere Leute über ihre Kinder.

Du signierst und verschickst Karten, Emails und alle Grüße zu jedem Anlass auch im Namen Deines Hundes.

Du hast eine extra Decke auf dem Bett, damit es der Hund auch ja bequem hat (oder sollte es heißen, damit Du auch eine Decke hast.... :0)))

Du bleibst am Samstag Abend lieber zu Hause und schmust mit Deinem Hund, als mit Deinem Freund/Freundin auszugehen.

Du installierst einen extra lange Duschleitung in der Badewanne, damit Du Deinen Hund darin waschen kannst.

Du hast das Bild Deines Hundes auf Deinem Schreibtisch stehen und sonst keines.

Du belehrst andere Leute immer und überall, was es heißt, ein verantwortungsvoller Hundehalter zu sein.

Du bist die einzige Person im strömenden Regen, weil Du mit Deinem Hund gassigehen möchtest.


Du gehst nicht zu "Happy Hours" weil Du lieber nach Hause zu Deinem Hund gehst.

Deine Wochenenden sind strategisch um Orte und Aktivitäten geplant, die für Deinen Hund relevant sind.

Du schaufelst einen Zickzackweg durch den Schnee im Garten, damit der Hund an alle seine Lieblingsplätze kann.

Du findest Hundehaar von Deinem Hund im Essen, isst aber trotzdem ungerührt weiter....

Du hast Bilder von Deinem Hund in der Brieftasche anstatt Bilder von Deinen Eltern, Geschwistern, Partner.... oder irgendjemand Menschlichem...

Und Grund Nr.1, warum Du ein Hundemensch bist, ist, dass Dein Hund der Star Deiner Website ist!
 

 (Autor unbekannt)

Tipps einer Hundemutter

1. Nachdem dein Mensch dich gebadet hat, lass dich KEINESFALLS abtrocknen!
 Viel besser, du rennst zum Bett, wirfst dich hinein und trocknest dich in den Bettlaken.
 Tipp: noch mehr Spaß dabei kurz vor der Schlafenszeit der Menschen!
 
 2. Benimm dich wie ein überführter Täter. Wenn deine Menschen nach Hause kommen,
 leg die Ohren zurück, schwänzle mit dem Schwanz zwischen den Beinen, leg dich auf
 den Bauch und tu, als ob du etwas wirklich Schlimmes getan hättest.
 Dann schau zu, wie deine Menschen sofort beginnen, hektisch die Wohnung nach Schäden abzusuchen!
 (Hinweis: dies funktioniert nur, wenn du wirklich absolut nichts angestellt hast.)
 
 3. Lass deine Menschen dich ein neues Kunststückchen beibringen. Lerne es perfekt.
 Dann, wenn deine Menschen versuchen, dies jemandem vorzuführen, starre deinen Menschen völlig dumpf
 und ratlos an. Tu so, als ob du nicht den leisesten Schimmer hast, um was es hier geht.
 
 4. Bringe deinen Menschen Geduld bei. Schnüffle beim Gassigehen den ganzen Park ab,
 während deine Menschen warten. Tu so, als ob die taktisch korrekte Auswahl des Punkts,
 an dem du dein Geschäft verrichten wirst, von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt ist.
 
 5. Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich. Wähle beim Spazierengehen mit Bedacht
 nur Orte für dein Geschäft aus, welche am stärksten von Menschen frequentiert sind und
 wo du am besten von allen gesehen wirst. Lass' dir Zeit dabei und vergewissere dich,
 dass jeder zuschaut. Besonders groß ist die Wirkung, wenn deine Menschen keine Plastiktüten dabei haben.
 
 6. Wechsle regelmäßig zwischen Würgekrämpfen und Keuchhusten ab, wenn du mit deinem Menschen
 beim Spazierengehen andere Menschen triffst.
 
 7. Mache deine eigenen Regeln. Bring keinesfalls immer das Stöckchen oder den Ball beim
 Apportieren zurück. Lass' die Menschen auch ab und zu etwas danach suchen.
 
 8. Verberge dich vor deinen Menschen. Wenn deine Menschen nach Hause kommen, begrüße sie
  nicht an der Tür. Verstecke dich besser und lass' sie denken, etwas ganz Schreckliches sei Dir passiert!
 (Komm nicht zum Vorschein bis mindestens einer der Menschen völlig panisch wirkt und den Tränen nahe ist.)
 
 9. Wenn deine Menschen dich rufen, lass dir immer Zeit. Lauf so langsam wie möglich zurück
 und wirke dabei völlig unbeteiligt.
 
 10. Erwache etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker deines Menschen läutet. Lass ihn dich
 nach draußen bringen um dein Morgengeschäft zu verrichten. Sobald ihr zurück seid, falle sofort
 gut sichtbar in Tiefschlaf. (Menschen können meistens unmittelbar, nach dem sie draußen waren,
 nicht gleich wieder einschlafen - und sowas kann sie echt wahnsinnig machen!)
 

11. Lenke Deine Menschen im Sommer unauffällig zur Eisdiele und mache ihnen mit
 Sabbern klar, dass Vanille Deine Lieblingssorte ist.

Bitten eines Hundes an den Menschen

Mein Leben währt zehn oder zwölf Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst!
 Gib mir Zeit und Möglichkeit, zu verstehen, was Du von mir verlangst!
 Zürne mir nicht lange und sperr mich nicht zur Strafe ein! Du hast Deine Arbeit, Deine Freunde, Dein Vergnügen!
  Ich habe NUR DICH!


 Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht immer verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
 Wenn Du siehst, dass ich mein Leben an der Kette oder sonst unter üblen Umständen vertrauere,
 dann setz Dich für mich ein.
 Sei gewiss: ich vergesse nichts, weder den Stein, der gegen mich aufgehoben wurde, noch die Hand,
 die einmal gut zu mir war!

Bedenke, wenn Du im Begriff bist, mich zu schlagen, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zu zerquetschen vermögen - dass ich aber nicht Gebrauch davon mache!
 Anstatt mich bei der Arbeit unwillig, bockig oder faul zu schelten, überlege: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.


 Wenn Du mich zur warmen Jahreszeit im Auto zurücklassen musst, begnüge Dich nicht mit einem augenblicklich schattigen Platz, sondern zieh in Betracht, dass die Sonne wandert oder eine Wolkendecke sich rasch aufklären kann. Manch einer bedachte es zu spät!!!

Nimm mich meiner vermehrt an, wenn ich alt werde!
 Geh jeden schweren Gang mit mir! Sage nie: " Ich kann so etwas nicht sehen!" oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen!"
 
 Alles ist leichter für mich mit Dir!

 (Autor unbekannt)

Er ist eben mein Hund

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
 mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
 Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
 Wie er sich an meine Beine lehnt,
 beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
 seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
 all das sagt mir tausendmal,
 dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.
 
 Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
 Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
 Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
 Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
 Gelingt mir etwas, lobt er mich.
 
 Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
 Mit ihm bin ich stark.
 Er ist die Treue selbst.
 Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
 Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
 
 Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
 Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
 Seine Gegenwart schützt mich
 vor Dunkelheit und Unbekanntem.
 Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
 denn ich könnte ihn ja brauchen.
 Und ich brauche ihn - wie schon immer.
 
 Er ist eben mein Hund.

 
 
(Aus dem Englischen /Originaltitel: "He's my dog"; Verfasser: Gene Hill)


Wie erziehe ich meinen Menschen?

​Leider nicht mehr verfügbar.

Lebendige Liebe

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst... 

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht, um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden – weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat.

Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen – und wenn Du das erste Mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift – dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, dass Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst. 

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein.
Alltäglich und nicht außergewöhnlich. 

Aber für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen – und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsam überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen – und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt.

Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag – wenn Dein Freund und Gott gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst – zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich verlassen wird – Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. 

Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen. 

Und wenn es Dir typisch ergeht, wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten. 

Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen, von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele – nur ein wenig kleiner als Deine eigene – anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden.
Und in den Momenten, in denen Du darauf wartest, dass Dir all unser
gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren – nur ganz leicht. 

Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem Dein lieber – vielleicht liebster – Freund gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und eine gähnende Leere in Deinem Herzen hinterlassen. 

Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er sich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben – entlang mit Erinnerungen Deines Haustieres – und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden. Da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jenem Tier, das wir geliebt – und verloren haben. 

Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an – wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrig bleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind. Diese Liebe wird bleiben und wachsen – und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unserem geliebten Tiere anzuschließen – ist es eine Liebe,
die wir immer besitzen werden. 

(Frei übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider.
Autor des Originals: Martin Scot Kosins) 

Wie fotografiere ich meinen Welpen?

1. Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.

2. Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.

3. Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesud aus der Schnauze.

4. Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.

5. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.

6. Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.

7. Plazieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.

8. Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen vieren nach.

9. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerbissen.

10. Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie die Linse vom Nasenabdruck.

11. Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel).

12. Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie den Kratzer auf der Nase mit etwas Gel.

13. Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.

14. Versuchen Sie Ihrem Welpen einen interessierten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten.

15. Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen Sie die Kamera unter dem Sofa hervor.

16. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie den Welpen am Nacken und sagen: Nein - das machst Du draußen!

17. Rufen Sie Ihren Ehepartner, um beim Aufräumen zu helfen.

18. Mixen Sie sich einen doppelten Martini.

19. Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz-Platz" zu üben.

 (Autor unbekannt)

Vorbereitung auf einen Welpen

Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppichboden und laufe barfuss im Dunkeln herum.

Gleich nach dem Aufwachen: stelle dich in den Regen (solang es noch stockfinster ist)
und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil Dich, mach schon...

Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende
helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in deinem
Morgen-Kaffee einige Hundehaare schwimmen.

Spiel Fangen mit einem nassen, schleimigen Tennisball.

Renn’ barfuss durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen.

Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke über den ganzen Boden.

Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie
der Hund sowieso. (Besonders dann, wenn man Gäste hat).

Spring aus deinem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung im Fernsehen
vorbei ist und renne zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das draußen.
Versäume den Schluss deiner Sendung.

Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit,
um es sauber zu machen.

Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein deines Esstisches
 - es wird sowieso angekaut.

Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll dich in sie ein.
Dieses Gefühl hast du, wenn ein Welpe auf deinem Schoß einschläft.


(Autor unbekannt)

Die Fährtenprüfung

Schlecht geschnüffelt, hoch geguckt 

eine kleine Maus verschluckt

fand den Ort nicht wo gewinkelt

mehrfach in die Spur gepinkelt

einmal leider Platz vergessen

Gänseblümchen aufgefressen

Hundeführer schlimm genarrt

zweites Suchobjekt verscharrt

Fährtenleine durchgekaut

hinter Hase abgehaut

Bin der LIEBSTE HUND von allen,


Richter sagte :" Durchgefallen....."

  (Autor unbekannt)

Spiele für Hunde und mit Menschen

1. Nachdem dein Mensch dich gebadet hat, lass dich KEINESFALLS abtrocknen!
Viel besser, du rennst zum Bett, wirfst dich hinein und trocknest dich in den Bettlaken. Tipp: noch mehr Spaß dabei kurz vor der Schlafenszeit der Menschen!

2. Benimm dich wie ein überführter Täter.
Wenn deine Menschen nach Hause kommen, leg die Ohren zurück, schwänzle mit dem Schwanz zwischen den Beinen, leg dich auf den Bauch und tu, als ob du etwas wirklich Schlimmes getan hättest. Dann schau zu, wie deine Menschen sofort beginnen, hektisch die Wohnung nach Schäden abzusuchen! (Hinweis: dies funktioniert nur, wenn du wirklich absolut nichts angestellt hast.) 

3. Lass deine Menschen dich ein neues Kunststückchen beibringen.
Lerne es perfekt. Dann, wenn deine Menschen versuchen, dies jemandem vorzuführen, starre deinen Menschen völlig dumpf und ratlos an. Tu so, als ob du nicht den leisesten Schimmer hast, um was es hier geht. 

4. Bringe deinen Menschen Geduld bei.
Schnüffle beim Gassigehen den ganzen Park ab, während deine Menschen warten. Tu so, als ob die taktisch korrekte Auswahl des Punkts, an dem du dein Geschäft verrichten wirst, von entscheidender Bedeutung für das Schicksal der Welt ist.

5. Lenke die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich.
Wähle beim Spazierengehen mit Bedacht nur Orte für dein Geschäft aus, welche am stärksten von Menschen frequentiert sind und wo du am besten von allen gesehen wirst. Lass' dir Zeit dabei und vergewissere dich, dass jeder zuschaut. Besonders groß ist die Wirkung, wenn deine Menschen keine Plastiktüten dabei haben. 

6. Wechsle regelmäßig zwischen Würgekrämpfen und Keuchhusten ab,
 wenn du mit deinem Menschen beim Spazierengehen andere Menschen triffst.

7. Mache deine eigenen Regeln.
Bring keinesfalls immer das Stöckchen oder den Ball beim Apportieren zurück. Lass' die Menschen auch ab und zu etwas danach suchen. 

8. Verberge dich vor deinen Menschen.
Wenn deine Menschen nach Hause kommen, begrüße sie nicht an der Tür. Verstecke dich besser und lass' sie denken, etwas ganz Schreckliches sei Dir passiert! (Komm
nicht zum Vorschein bis mindestens einer der Menschen völlig panisch wirkt und den Tränen nahe ist.) 

9. Wenn deine Menschen dich rufen, lass dir immer Zeit.
Lauf so langsam wie möglich zurück und wirke dabei völlig unbeteiligt.

10. Erwache etwa eine halbe Stunde bevor der Wecker deines Menschen läutet.
Lass ihn dich nach draußen bringen um dein Morgengeschäft zu verrichten. Sobald ihr zurück seid, falle sofort gut sichtbar in Tiefschlaf. (Menschen können meistens unmittelbar, nach dem sie draußen waren, nicht gleich wieder einschlafen - und sowas kann sie echt wahnsinnig machen!) 

 (Autor unbekannt)

Es gibt Tage...

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
Ich läg' faul auf meinem Kissen und säh' mir mitleidig zu,
Wie mich wilde Hektik packt zur Morgenstund',
Und verdrossen von dem Schauspiel, legt' ich mich zurück zur Ruh'.
Denn ich hätte zwei Intressen:
Erstens Schlafen, zweitens Fressen.
Und was sonst schöngeistige Dinge angeht,
Wäre ausschließlich Verdauung
Der Kern meiner Weltanschauung,
Und der Knochen um den diese Welt sich dreht,
Wär' allein meiner Meditationen Grund:
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.
 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
Und ich hätte seine keilförmige Nase,
dann erschien' Mir die Umwelt vor ganz neuem Hintergrund,
Und ich ordnete sie ein in ganz and're Kategorien:
Die, die aufrecht geh'n, die kriechen,
Die, die wohl, die übel riechen,
Und den Typen, die mir stinken, könnt' ich dann Hose oder Rock zerreißen
Und sie in den Hintern beißen,
Was ich heut' nur in extremen Fällen kann,
Denn ich kenn' meinen zahnärztlichen Befund:
Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.
 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
Und dann kümmerte mich kein Besuch, kein Klatsch, keine Äffär'n,
Redete mir nicht mehr Fusseln an den Mund,
Um irgendwelchen Strohköpfen irgendetwas zu erklär'n;
Denn anstatt zu diskutieren,
Legte ich mich stumm auf ihren Schoß,
Und sie kraulten mir zwangsläufig den Bauch.
Und sollt's an der Haustür schellen,
Würd' ich hingeh'n, würde bellen,
Froh', daß ich niemanden reinzulassen brauch',
Und ich sagte: "Tut mir leid, aber zur Stund'
Ist der Boß nicht da, und ich bin nur der Hund."
 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund,
Denn mir scheint, dass ich als er beträchtliche Vorteile hätt',
Denn ich lebte, wie ich leb', weiter im Grund,
Äße zwar unter dem Tisch, doch schlief' ich noch in meinem Bett,
Sparte aber ungeheuer,
Zahlte nur noch Hundsteuer,
Nur in einem bin ich als Mensch besser dran,
Darum mag er mich beneiden,
Denn ich bin der von uns beiden,
Der die Kühlschranktür allein aufmachen kann.
Und das sind Momente, die genieße ich,
Denn ich weiß, dann wünscht' mein Hund , er wäre ich.
 

(von Reinhard Mey)